Systemische Psychotherapie

Psychotherapie ist ein Heilverfahren, welches zum Ziel hat, seelisches Leid zu heilen oder zu lindern, Menschen in Lebenskrisen zu unterstützen und die persönliche Entwicklung und Gesundheit zu fördern. 


Systemische Therapeut*innen nehmen den Menschen in seinem Denken und inneren Erleben, seinen Körper  sowie seine Umwelt,  das heißt seine Beziehungen in Familie, Arbeit, Freundes- und Bekanntenkreis, in den Blick. Wir gehen davon aus, dass jede Person über Selbstheilungskräfte verfügt und diese aktiviert werden können, indem die eigenen Kompetenzen und Ressourcen erkannt bzw. gespürt und unterschiedliche Erfahrungen ermöglicht werden.

Jeder Mensch ist Expert*in für sein/ihr Leben. Als Therapeutin rege ich Veränderungsprozesse u.a. durch Aufspüren von Verhaltens-, Erlebens- und Beziehungsmustern, Lenken der Aufmerksamkeit auf Erfahrungen im Leben, die bisher nicht wahrgenommen wurden, Hinterfragen von normativen Sätzen, Strukturaufstellungen, Körperarbeit, Imaginationen und das Einnehmen anderer Betrachtungsebenen an. Dabei lege ich besonderen Wert auf eine empathische und wertschätzende Begegnung auf Augenhöhe.


Ich arbeite mit Einzelpersonen, Paaren und Familien. 



„Jede Veränderung beginnt in uns.“

Dalai Lama 

Informationen zur Psychotherapie

Erstgespräch

Da eine vertrauensvolle, wertschätzende Beziehung Grundlage für jede therapeutische Arbeit ist, geht es bei einem Erstgespräch darum, sich gegenseitig kennenzulernen und grundlegende Fragen (Anlass, Anliegen, Erwartungen, meine therapeutische Arbeitsweise, Abrechnung und Kosten, Rahmenbedingungen) zu klären. Nach einer Bedenkzeit entscheiden wir, ob wir uns eine Zusammenarbeit vorstellen können.


„Die Zukunft, die wir uns wünschen, werden wir nur bekommen, wenn wir eine Vision von ihr haben." 

Per Dalin   


Dauer der Sitzungen

Der Rhythmus der Sitzungen hängt von der Problemlage und dem Therapieziel ab und wird gemeinsam vereinbart. Eine Psychotherapiesitzungen dauert 50 Minuten, manchmal können aber auch 1,5 Einheiten oder 2 Einheiten sinnvoll sein. Bei Familien- oder Paartherapie dauert eine Sitzung 90 Minuten.


Kosten

Beim Erstgespräch wird das Stundenhonorar  zwischen Klient*in und Psychotherapeut*in vereinbart. Von den jeweiligen Krankenkassen erhalten Sie eine anteilige Kostenübernahme.


Zuschusshöhen der österreichischer Krankenkassen (Richtwert) für Einzelsitzungen:


ÖGK:  33,70 € pro 50 Minuten-Sitzung

BVAEB: 46,60 € pro 50 Minuten-Sitzung

SVS: 45,00 € pro 50 Minuten-Sitzung

KUF: 65,00 € pro 50 Minuten-Sitzung


Um eine anteilige Kostenübernahme zu beantragen, benötigen Sie eine ärztliche Bestätigung Ihres Hausarztes / Ihrer Hausärztin bzw. Ihres Psychiaters / Ihrer Psychiaterin, dass Sie sich einer ärztlichen Untersuchung unterzogen haben und Psychotherapie empfohlen wird. Diese Bestätigung muss zwischen dem ersten und zweiten Gespräch ausgestellt werden.

Nach Vorlage der ärztlichen Bestätigung und meiner Honorarnote bei der jeweiligen Krankenkasse wird der Zuschuss für die ersten 10 Psychotherapiesitzungen  ausbezahlt. Ab der elften Sitzung muss von mir ein Antrag auf Kostenzuschuss bei der jeweiligen Krankenkasse gestellt werden. Nach Prüfung des Antrags kann der Kostenzuschuss für  weitere Psychotherapiesitzungen bewilligt werden.

Einige Zusatzversicherungen  oder auch viele deutsche Krankenkassen übernehmen einen Teil der Therapiekosten. Bitte klären Sie vor Therapiebeginn, ob ihre Zusatzversicherung bzw. Versicherung Kosten übernimmt.

Verschwiegenheitspflicht

Psychotherapeuten unterliegen einer sehr strengen Verschwiegenheitspflicht, die nur aufgehoben werden kann, wenn Sie mich persönlich, beispielsweise zur Vernetzung mit Ärzt*innen, davon entbinden. Auch bei Selbst- und Fremdgefährdung bin ich dazu verpflichtet, Maßnahmen zu Ihrem Schutz oder dem Schutz anderer einzuleiten. 


„Ich glaube daran, dass das größte Geschenk, das ich von jemandem empfangen kann, ist, gesehen, gehört, verstanden und berührt zu werden. Das größte Geschenk, das ich geben kann, ist, den anderen zu sehen, zu hören, zu verstehen und zu berühren.“ 

Virginia Satir